Übersäuerung

 

 

 

 

 

 

 

 

Sauer macht nicht immer lustig

© ibk

Entsäuern heißt entlasten und von unnötigem Ballast befreien. Niere, Leber und Lymphsystem aktivieren und von angesammelten Giftstoffen befreien. Der übergeordnete therapeutische Gedanke für dieses Thema ist die sogenannte Milieutherapie.

Eine Übersäuerung liegt vor, wenn das Verhältnis der Säuren und Basen in unserem Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Im Körper entstehen Säuren und Basen beim Stoffwechsel als Zwischen- oder Endprodukte und werden zu einem beträchtlichen Teil über die tägliche Nahrung zugeführt.

Eine Übersäuerung beginn jedoch still und leise und wird außerdem stark durch unser Lebensstil, unsere Psyche und Stress beeinflusst. Bereits bei den ersten harmlosesten Anzeichen kann gegen gesteuert werden.

Inzwischen gilt Stress als der größte Säuere-Indikator.

Zahlreiche Erkrankung werden auf die Dysregulation der Stoffwechsellage zurückgeführt, deshalb ist hier eine ausführliche Diagnose und Beratung sehr wichtig.

Bin ich Übersäuert?

Als Direkttest kann in meiner Praxis in Rahmen einer Diagnose eine schnelle Überprüfung stattfinden. Bestimmung des Übersäuerungsgrades und der überlasteten Organe durch Bioenergetische Ganzkörper-Spektralanalyse durch Skalarwellen (BioScan) und durch die  Untersuchung mittels Dunkelfeldmikroskop.

Inzwischen ist bekannt, dass eine Messung über den morgedlichen Urinteststreifen nicht wirklich aussagekräftig ist. Um einen genaueren Messwert zu erhalten, müsste ein Urin-pH-Tagesprofil, meist über mehrere Tage, erstellt weden.

Eine weitere Methode zur Erfassung des Säure-Basen-Haushalt ist der sogenannte “Sander-Test”, der im Labor durchgeführt wird. Hierbei erhält man Auskunft über die Basenreserven (Mineralstoffgehalt) im Körper. Angefordert kann dieser Test direkt unter www.labor-bayer.de oder über Ihren Arzt oder die Naturheilpraxis. 

Die Basenreseven des Körpers liegen in den Basendepots der Knochen, in Form von Mineralstoffen. Wenn der Körperhaushalt droht in den saueren Bereich abzurutschen (wenn die Nahrung überwiegend Säurebildner enthält), holt sich der Körper den Basennachschub aus den Knochen. Eine sinnvolle Ernährung und Neutralisierung mit Basenmitteln kann daher sogar vor Osteoporose schützen.

Über die Regulierung, Therapiemöglichkeiten und Begleitung berate ich Sie gerne.

 

„Die Säurekatastrophe“ (Zitat aus dem Buch Übersäuerung – Norbert Treutwein):

„Die meisten der von Übersäuerung betroffenen Menschen haben natürlich keine Ahnung, was mit ihnen los ist. Sie klagen über vielerlei Beschwerden: chronische Kopfschmerzen, Abgespanntheit, Müdigkeit, saures Aufstoßen und Verstopfung. Sie haben auch keine rechte Freude am Leben mehr. Der Rücken schmerzt, der Nacken ist verspannt, die Haut neigt zu Ekzemen. Nase und Augen reagieren mit Fließschnupfen und Tränen auf Blütenpollen, Parfüms, Zigarettenrauch oder Autoabgase. Magengeschwüre, Beschwerden der Bauchspeicheldrüse, der Leber des Zwölffingerdarms und der Gallenblase treten auf. Doch das sind nicht einfach lokale, organische Krankheitsereignisse – es sind Anzeichen der Säurekatastrophe, in der wir uns befinden. Auf das Säureproblem in unserem Körper deuten auch Schmerzzustände als Folge von Muskelverspannungen hin. Ein weiteres Zeichen ist die Migräne, die uns befällt, ein anderes sind die Pilze, die in uns nisten. Krebserkrankungen, so die Säureforscher, sind nichts anderes als das Endstadium einer über Jahrzehnte hinweg wirkende Übersäuerung.“

Diese Säuere-Katastrophe kann in Entwicklung von schweren und chronischen Krankheiten enden.